Ärzte Zeitung, 13.06.2011

KV Bayerns gegen neue Versorgungsebene

MÜNCHEN (HL). Gemeinsam mit 30 Vertretern fachärztlicher Berufsverbände hat sich der Vorstand der KV Bayerns gegen die Pläne des Gesetzgebers für eine eigenständige ambulante spezialärztliche Versorgung gewandt.

Darin wird eine Gefährdung niedergelassener Fachärzte gesehen, weil Krankenhäuser ohne Bedarfszulassung der Weg in die ambulante Medizin geebnet wird. Ferner wird behauptet, bei Krankenhausleistungen sei Facharztstandard nicht gewährleistet.

Tatsächlich muss der Bundesausschuss dies definieren. Ferner argumentieren KV und Fachärzte, Kliniken seien bevorzugt, weil ihre Investitionen staatsfinanziert seien.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (80517)
Organisationen
KV Bayern (972)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »