Ärzte Zeitung online, 31.07.2011

Zoff in der Union um Bundesfreiwilligendienst

MÜNCHEN (dpa). Der neue Bundesfreiwilligendienst sorgt für Streit zwischen Bayern und der Bundesregierung. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) wirft dem Haus ihrer Berliner Amtskollegin Kristina Schröder (CDU) Wortbruch vor.

Dieses unterlaufe frühere Vereinbarungen mit den Ländern. Anlass sind die Vorgaben zur Einführung des Bundesfreiwilligendiensts (BFD).

Weil es bisher zu wenig Interessenten für den BFD gibt, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) aber weiter sehr beliebt ist, will die Bundesregierung eine 3:2-Regelung einführen - damit müssten auf drei Plätze im FSJ mindestens zwei BFD-Plätze kommen.

Haderthauer ruft nun zum Widerstand auf: Sie hat die Wohlfahrtsverbände in Bayern gebeten, die Berliner Vorgaben nicht umzusetzen.

Lesen Sie dazu auch:
Der Zivi geht - gesucht sind neue Freiwillige

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »