Ärzte Zeitung, 21.08.2011

Windhorst fordert mehr Einfluss für Kammern

KÖLN (iss). Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst hofft auf Schützenhilfe von Barbara Steffens (Grüne).

Die NRW-Gesundheitsministerin soll sich dafür einsetzen, dass die Ärztekammern im Versorgungsstrukturgesetz eine stärkere Rolle in der Patientenversorgung erhalten.

"Die Zuständigkeiten der Länder werden im geplanten Gesetz ebenso wenig angemessen berücksichtigt wie die Strukturverantwortung der Ärztekammern", schreibt Windhorst an Steffens.

Die Patientenversorgung müsse regional gesichert werden, die Politik dabei auf Kompetenzen der Kammern zurückgreifen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »