Ärzte Zeitung, 23.08.2011

Bundesbank: Beitragssatz der BA reicht nicht aus

FRANKFURT/MAIN (fst). Die Bundesbank hält die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit dem aktuellen Beitragssatz von 3,0 Prozent für "strukturell unterfinanziert".

Ausreichen würde dieser Satz nur, "wenn sich die derzeit gute Arbeitsmarktlage noch weiter verbessert und eine nochmals gesunkene Zahl von Arbeitslosengeld-Empfängern den neuen langfristigen Durchschnitt bildet", heißt es im neuen Monatsbericht der Bundesbank.

Das aber sei "unwahrscheinlich". Da zudem der Bundeszuschuss von jährlich acht Milliarden Euro bis 2015 halbiert werden soll, sei eine finanzielle Unterdeckung "programmiert".

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (80494)
Organisationen
Bundesbank (166)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »