Ärzte Zeitung, 24.08.2011

Neue Saar-Regierung setzt auf Klinik-Kooperationen

SAARBRÜCKEN (kud). Die neue saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Kurs von Gesundheitsminister Georg Weisweiler unterstützt, eine stärkere Zusammenarbeit der Krankenhäuser zu erreichen.

In ihrer Regierungserklärung sagte die CDU-Politikerin, eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung könnten nur Kliniken leisten, die wirtschaftlich solide aufgestellt sind.

"Deshalb sind eine enge Kooperation - auch über nationale Grenzen hinweg - und Verbundlösungen unerlässlich", sagte Kramp-Karrenbauer am Mittwoch im Landtag.

Das Ressort des FDP-Politikers Weisweiler ist vom Kabinettsumbau nicht betroffen. Das bisher von Kramp-Karrenbauer geleitete Sozialministerium wird jetzt von der bisherigen Saarlouiser Landrätin Monika Bachmann geleitet.

Einen weiteren Sozialpolitiker, der auch über gesundheitspolitische Erfahrung verfügt, holte die Regierungschefin aus Berlin an die Saar: Der bisherige beamtete Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Andreas Storm (CDU), gehört nun als Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundesangelegenheiten dem Kabinett in Saarbrücken an.

Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Gesundheit und soziale Sicherung" der Unions-Bundestagsfraktion hatte Storm im Jahr 2003 an der Gesundheitsreform mitgewirkt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »