Ärzte Zeitung, 17.10.2011

Brandenburg ist erfolgreich bei Suche nach Ärzten

POTSDAM (ami). Brandenburg ist stationär besser versorgt als Berlin, und es gewinnt mehr Ärzte für seine Krankenhäuser. Das geht aus der aktuellen Krankenhausstatistik des Landes hervor.

Mit 60,8 Betten je 10 000 Einwohner lag der Versorgungsgrad der Brandenburger Bevölkerung mit Krankenhausbetten 2010 höher als in Berlin (57,4), aber immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von 61,5 Betten je 10 000 Einwohner. Der Versorgungsgrad in Brandenburg hat trotz eines geringfügigen Bettenabbaus um 0,2 Prozent zugenommen.

Auch die Zahl der Arbeitskräfte ist gewachsen. 21 086 Vollkräfte, davon 3568 im ärztlichen Dienst waren in den 52 Krankenhäusern des Landes beschäftigt. Die Zahl der ärztlichen Vollkräfte hat um 3,2 Prozent zugenommen.

Zahl der Behandlungsfälle stieg

Die Zahl der Behandlungsfälle stieg um 0,3 Prozent. Insgesamt 538 880 Patienten wurden vollstationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer blieb bei 8,3 Tagen.

Auch die Bettenauslastung veränderte sich mit 80,5 Prozent nicht. Eine immense Bettenauslastung von 90,4 Prozent wiesen die 30 Rehakliniken in Brandenburg im vorigen Jahr aus. Die Auslastung übersteigt den Bundesdurchschnitt um 10,2 Prozent.

Die Zahl der Behandlungsfälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 66 254. Die Brandenburger Rehakliniken versorgen die Berliner Bevölkerung mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »