Ärzte Zeitung, 23.10.2011

Linke: Gesundheitswesen als öffentliches Eigentum

ERFURT (fst). Die Links-Partei spricht sich für durchgehend "öffentliche Eigentumsverhältnisse" im Gesundheitswesen aus.

Im Programmentwurf, der beim Parteitag in Erfurt am Wochenende beschlossen werden sollte, wird eine "Solidarische Bürgerversicherung" gefordert, die aus einer Kranken- und Pflegeversicherung und einer öffentlichen Gesundheitsversorgung besteht.

Darin soll die Trennung von PKV und GKV aufgehoben. Weiter heißt es, die Strukturen des Gesundheitswesens müssten vor "marktwirtschaftlichen Eingriffen geschützt", Arzneimittelpreise sollten gesetzlich kontrolliert werden.

Laut Programmentwurf sollen "poliklinische Strukturen, die Einrichtung ambulanter Behandlungszentren mit angestellten Fachärzten verschiedener Fachrichtungen gefördert" werden.

Die Leistungen des Gesundheitswesens müssen nach Vorstellung der Links-Partei "uneingeschränkt der bedarfsgerechten, flächendeckenden, wohnort- und zeitnahen gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung dienen".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »