Ärzte Zeitung, 23.10.2011

Linke: Gesundheitswesen als öffentliches Eigentum

ERFURT (fst). Die Links-Partei spricht sich für durchgehend "öffentliche Eigentumsverhältnisse" im Gesundheitswesen aus.

Im Programmentwurf, der beim Parteitag in Erfurt am Wochenende beschlossen werden sollte, wird eine "Solidarische Bürgerversicherung" gefordert, die aus einer Kranken- und Pflegeversicherung und einer öffentlichen Gesundheitsversorgung besteht.

Darin soll die Trennung von PKV und GKV aufgehoben. Weiter heißt es, die Strukturen des Gesundheitswesens müssten vor "marktwirtschaftlichen Eingriffen geschützt", Arzneimittelpreise sollten gesetzlich kontrolliert werden.

Laut Programmentwurf sollen "poliklinische Strukturen, die Einrichtung ambulanter Behandlungszentren mit angestellten Fachärzten verschiedener Fachrichtungen gefördert" werden.

Die Leistungen des Gesundheitswesens müssen nach Vorstellung der Links-Partei "uneingeschränkt der bedarfsgerechten, flächendeckenden, wohnort- und zeitnahen gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung dienen".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »