Ärzte Zeitung online, 28.10.2011

Verwundete Soldaten werden besser entschädigt

BERLIN (dpa). Im Einsatz verwundete Bundeswehrsoldaten werden künftig deutlich besser entschädigt.

Ein Soldat mit einem Verletzungsgrad von 50 Prozent soll 150.000 statt bisher 80.000 Euro erhalten. Die Schwelle für den Anspruch auf Weiterbeschäftigung wird von 50 auf 30 Prozent Erwerbsminderung gesenkt.

Damit werden auch viele schwer traumatisierte Soldaten berücksichtigt. Ein entsprechendes Gesetz beschloss der Bundestag am Freitag einstimmig. Auch die bundeswehrkritische Linksfraktion stimmte zu.

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