Ärzte Zeitung, 08.11.2011

Brandenburger sollen gesund älter werden

POTSDAM (ami). Das Brandenburgische Gesundheitsministerium will ein landesweites Bündnis für gesundes Älterwerden initiieren.

Das hat Gesundheitsstaatssekretär Daniel Rühmkorf bei einer Regionalkonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Potsdam angekündigt.

Modell steht das "Bündnis gesund Aufwachsen". Damit sind laut Rühmkorf in den vergangenen Jahren in Brandenburg gute Erfahrungen gemacht worden.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem geplanten ‚Bündnis gesund älter werden‘ ebenso einen Beitrag für mehr Gesundheit und Lebensqualität in Brandenburg leisten können", sagte er.

Lebensqualität aufrecht erhalten

Das Bündnis soll nach seinen Worten "Modelle entwickeln, die eine selbstständige und aktive Lebensführung im Alter ermöglichen".

Dabei wird es aus Sicht des Gesundheitsstaatssekretärs immer mehr darauf ankommen, Krankheiten zu vermeiden und bei chronisch Kranken Verschlechterungen im Gesundheitszustand und in der Lebensqualität aufzuhalten.

"Prävention und Gesundheitsförderung haben für uns eine besonders große Bedeutung", so Rühmkorf.

Innovative Ideen gefragt

Die Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens auch in der Fläche zu sichern, sei für das Land Brandenburg einer der zentralen Herausforderungen.

"Wir werden neue Wege suchen und gehen müssen. Wir brauchen hierfür innovative Ideen und Lösungen und vor allem das Engagement aller im Gesundheitsbereich Tätigen und Verantwortlichen", so Staatssekretär Rühmkorf.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (85650)
Organisationen
BZgA (779)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Notfall-Probleme „an der Wurzel packen“

Gesundheitsminister Spahn stellt Details seiner Umbaupläne für die Notfallversorgung vor. Die zahlreichen Reaktionen zeigen, wie viele Interessen es bei dem Thema gibt. mehr »

„Wir müssen die Hamsterräder anhalten“

Es gibt in Deutschland ausreichend Ärzte, findet Professor Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Uni in Frankfurt. Welche Kernprobleme er sieht und wie die Versorgung verbessert werden kann, verrät er im Interview. mehr »

Thermometer aus der Blase gezogen

Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche stecken sich bewusst Besenstiele oder Fische ins Organ. Urologen konnten nun ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen – ganz ohne Op. mehr »