Ärzte Zeitung online, 10.11.2011

Hebamme für Tod eines Babys verurteilt

LEIPZIG (dpa). Nach dem Tod eines Babys in der Universitätsklinik Leipzig ist eine Hebamme der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen worden.

Das Amtsgericht Leipzig verurteilte die 49-Jährige am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Die Hebamme hätte die Mutter des toten Jungen, die hochschwanger mit schweren Schmerzen in die Klinik gekommen war, besser überwachen müssen, urteilte das Gericht.

Die Frau erlitt einen Gebärmutterriss, ihr Baby kam nach einem Not-Kaiserschnitt hirntot zur Welt. Der Verteidiger der Hebamme hatte einen Freispruch gefordert.

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