Ärzte Zeitung online, 10.11.2011

Hebamme für Tod eines Babys verurteilt

LEIPZIG (dpa). Nach dem Tod eines Babys in der Universitätsklinik Leipzig ist eine Hebamme der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen worden.

Das Amtsgericht Leipzig verurteilte die 49-Jährige am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Die Hebamme hätte die Mutter des toten Jungen, die hochschwanger mit schweren Schmerzen in die Klinik gekommen war, besser überwachen müssen, urteilte das Gericht.

Die Frau erlitt einen Gebärmutterriss, ihr Baby kam nach einem Not-Kaiserschnitt hirntot zur Welt. Der Verteidiger der Hebamme hatte einen Freispruch gefordert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »