Ärzte Zeitung, 15.11.2011

Main-Taunus-Kreis will Versorgung bei Demenz verbessern

WIESBADEN (ine). Der Main-Taunus-Kreis sieht Defizite in der Betreuung von Demenzkranken in Kliniken.

Sozialdezernent Hans-Jürgen Hielscher hat ein Förderkonzept vorgelegt und das Land um Unterstützung gebeten. Demenz mache einen Klinikaufenthalt zur Krise, heißt es in einer Mitteilung.

Das Konzept sieht vor, dass zunächst die Mitarbeiter der Main-Taunus-Kliniken zum Thema Demenz fortgebildet werden.

Dauerhafte Begleitung in der Klinik

In einem zweiten Schritt sollen dann Demenzpatienten in den Kliniken kontinuierlich begleitet werden. Ziel ist, die Krankenhausaufenthalte zu verkürzen und Kosten zu senken.

Die Kliniken alleine könnten angesichts der angespannten finanziellen Lage ein solches Konzept nicht alleine stemmen.

Hielscher fordert deshalb Unterstützung vom Land und regt an, dass Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) das Thema mit Gesundheitsministern der anderen Bundesländer vertieft, um auch andernorts "eine wirkliche, patientenorientierte Verbesserung langfristig zu erreichen".

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