Ärzte Zeitung, 16.11.2011

Trauma-Treff kommt bei Ärzten im Nordosten gut an

GREIFSWALD (di). Unfallmedizinische Themen stoßen bei niedergelassenen Ärzten und Klinikern auf gemeinsames Interesse - und die Gespräche hierzu fördern das Vertrauen untereinander.

Dies zeigt die zehnjährige Erfahrung mit einer speziellen Veranstaltungsreihe in Greifswald, dem so genannten "Trauma-Treff".

Der wurde vor zehn Jahren im kleinen Kreis ins Leben gerufen, hat sich aber inzwischen zu einer festen Größe in der medizinischen Fortbildungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt.

Zu den bislang rund 60 Veranstaltungen sind inzwischen etwa 4000 Teilnehmer gekommen.

Großes Vetrauensverhältnis

Initiator des Trauma-Treffs war Professor Axel Ekkernkamp, Leiter der Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Greifswald.

Nach seinen Angaben reicht die Themenpalette von Alterstraumatologie über Berufskrankheiten, Schmerztherapie bis zu Querschnittslähmungen.

"Über die Jahre ist ein großes Vertrauensverhältnis zwischen den Vertretern anderer Kliniken, niedergelassenen Ärzten, Sportmedizinern, Therapeuten, Pflegekräften und dem Team der Greifswalder unfallchirurgischen Klinik entstanden. Wir können offen und vertrauensvoll auch problematische Fälle und Heilverläufe besprechen", sagte Ekkernkamp.

Die Universitätsmedizin Greifswald wurde 2009 in der höchsten Versorgungsstufe als "Überregionales Trauma-Zentrum" zertifiziert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »