Ärzte Zeitung, 30.11.2011

Diagnostica-Industrie moniert Vorsorgemängel

BERLIN (fst). Die Schwangerschaftsvorsorge in Deutschland weist nach Ansicht des Verbands der Diagnostika Industrie Lücken auf.

Schwangere hätten keinen Anspruch auf Untersuchungen, die im Ausland Teil der Vorsorge seien. Als Beispiel führt der Verband das Toxoplasmose-Screening auf. Fachverbände und das RKI würden diese Untersuchung empfehlen, so der VDGH.

In Frankreich und Österreich sei das Screening obligatorisch, dort habe sich die Erkrankungshäufigkeit verringert.

Enttäuscht zeigte sich der Verband vom Versorgungsgesetz: Kassen werde es nicht einmal gestattet, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen als Satzungsleistung anzubieten.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (81537)
Organisationen
RKI (2089)
VDGH (106)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »

Cannabis-Prohibition kostet Staat Milliarden

Über Pro und Contra der Cannabisfreigabe lässt sich lange streiten. Bei ökonomisch nüchternem Kalkül wäre die Sache jedenfalls von Vorteil. mehr »