Ärzte Zeitung online, 04.12.2011

Piratenpartei fordert Freigabe des Drogenkonsums

BERLIN (dpa). Die Piratenpartei hat die Freigabe des Konsums von bislang illegalen Drogen gefordert.

Ihr Parteitag in Offenbach nahm am Sonntag mit deutlicher Zweidrittelmehrheit gleich zwei Anträge zur Drogenpolitik an.

Eine Bevormundung von Erwachsenen "beim verantwortungsvollen Umgang mit Rausch- und Genussmitteln widerspricht der Grundüberzeugung der Piraten und unserem Verständnis einer mündigen Gesellschaft", heißt es in dem ersten Antrag.

In dem zweiten Antrag heißt es, dass "die bisherige, repressive, vorwiegend auf Abstinenz abzielende Drogenpolitik" gescheitert sei.

Damit sei ein Schwarzmarkt geschaffen worden, der weder Jugend- noch Verbraucherschutz kenne.

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