Ärzte Zeitung, 13.12.2011

Drogenfreigabe macht Drogenhändler nicht arm

BERLIN (af). Eine Freigabe von Drogen ist nicht geeignet, die organisierte Kriminalität wirtschaftlich auszutrocknen.

Auf diesen Standpunkt stellt sich die Bundesregierung mit der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Ziel der Drogenpolitik sei es, die Gesundheit sowohl des Einzelnen wie auch der Bevölkerung vor den von bekannten und neuen psychoaktiven Substanzen ausgehenden Gefahren zu schützen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort.

Die Linke hatte sich in ihrer Anfrage auf eine kritische Resolution von 78 deutschen Professoren zum Drogenstrafrecht bezogen. Die hatten gefordert, die Regierung solle die "normative Angemessenheit" des Betäubungsmittelstrafrechts überprüfen.

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