Ärzte Zeitung, 25.01.2012

Immer mehr Klinikärzte in Hessen

WIESBADEN (ine). Die Zahl der Ärzte an hesssischen Krankenhäusern ist zwischen 1999 und 2009 um rund 34 Prozent auf 9692 gestiegen. Das geht aus dem Gesundheitsbericht des Landessozialministeriums hervor.

Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der nichtärztlichen Beschäftigten um 5,5 Prozent auf 61.566. Im stationären Sektor wurden 2009 insgesamt in 182 hessischen Kliniken mehr als 1,2 Millionen Patienten versorgt.

Im Bereich der ambulanten Versorgung verzeichneten im Jahr 2009 die etwa 10.200 niedergelassenen Ärzte in Hessen mehr als 36 Millionen Behandlungen.

Dabei entfielen 45 Prozent der Behandlungen auf Hausärzte, es folgen mit Abstand Gynäkologen (3,7 Millionen Behandlungen), Äugenärzte (2,2 Millionen), Internisten (2,1 Millionen) sowie Kinderärzte und Orthopäden (jeweils 1,9 Millionen).

Im Zeitvergleich der Jahre 1999 und 2009 blieb die Zahl der Behandlungsfälle im vertragsärztlichen Bereich nahezu gleich, heißt es im Bericht weiter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »