Ärzte Zeitung, 12.02.2012

IQWiG-Chef für stärkere Produktkontrolle

KÖLN (iss). Der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Professor Jürgen Windeler, plädiert für strengere Vorgaben zur Sicherheitsüberwachung von Medizinprodukten.

Die bisherigen Regularien könnten offensichtlich Skandale wie den um verseuchte Brustimplantate nicht verhindern, sagte Windeler im Interview mit der "Kölnischen Rundschau."

"Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn sollte das Mandat bekommen, Sicherheitshinweise zu geben, Produkte zurückzurufen und vom Markt zu nehmen."

Windeler hält auch ein staatliches Zulassungsverfahren für Medizinprodukte für sinnvoll.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (79668)
Organisationen
IQWiG (1207)
Personen
Jürgen Windeler (87)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »