Ärzte Zeitung, 12.02.2012

IQWiG-Chef für stärkere Produktkontrolle

KÖLN (iss). Der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Professor Jürgen Windeler, plädiert für strengere Vorgaben zur Sicherheitsüberwachung von Medizinprodukten.

Die bisherigen Regularien könnten offensichtlich Skandale wie den um verseuchte Brustimplantate nicht verhindern, sagte Windeler im Interview mit der "Kölnischen Rundschau."

"Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn sollte das Mandat bekommen, Sicherheitshinweise zu geben, Produkte zurückzurufen und vom Markt zu nehmen."

Windeler hält auch ein staatliches Zulassungsverfahren für Medizinprodukte für sinnvoll.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (82371)
Organisationen
IQWiG (1242)
Personen
Jürgen Windeler (89)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »