Ärzte Zeitung, 21.02.2012

Länder sollen zügig barrierefreien Notruf etablieren

BERLIN (fst). Die Bundesländer sollen so schnell wie möglich ein flächendeckendes Notrufsystem für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen schaffen. Dies fordert die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk.

Zwar gebe es seit 1991 in Europa die einheitliche Notrufnummer 112. Doch diese sei für Menschen mit Hör- und Sprachproblemen nicht überall verfügbar.

Sachsen, Brandenburg und Berlin seien als Vorbild vorangegangen, berichtet Michalk. Dort könne ein Notruf per SMS abgesetzt werden.

Der Mobilfunkbetreiber wandelt die SMS dann in ein Fax um, das an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet wird. Auch gebe es die Möglichkeit, Notruffaxe zu versenden.

Die Behindertenbeauftragte kritisierte, dass dieser "barrierefreie Notruf" in den anderen Bundesländern bisher nicht verfügbar ist.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »