Ärzte Zeitung, 23.04.2012

Deutschland nähert sich Lissabon-Ziel

BERLIN/BONN (HL). Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im Jahr 2010 in Deutschland knapp 70 Milliarden Euro, wie auf der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz Ende letzter Woche in Bonn bekannt wurde.

Das sind 2,82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Deutschland ist mit dieser Quote nicht mehr weit von der 2000 in Lissabon vereinbarten Ziel entfernt, wonach für Forschung und Entwicklung drei Prozent des BIP ausgegeben werden sollen.

Innerhalb der EU liegt Deutschland auf den vorderen Plätzen. Denn der EU-Durchschnitt liegt mit 1,92 Prozent noch weit vom Lissabon-Ziel entfernt.

Zwischen 2000 und 2010 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland von 50 auf fast 70 Milliarden Euro gestiegen, ein Zuwachs von 40 Prozent.

 Der Anteil am BIP hat sich von 2,47 auf 2,82 Prozent verbessert. Als wichtige Beiträge zu dem Erfolg werden die Exzellenzinitiative , der Pakt für Forschung und Innovation sowie der Hochschulpakt gewertet.

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