Ärzte Zeitung, 25.04.2012

Hessen: Erfolge gegen Koma-Saufen

DARMSTADT (ine). Trinken, bis man ins Koma fällt: In Hessen hat sich die Zahl der Klinikeinweisungen der unter 20-Jährigen in den vergangenen zehn Jahren von 800 auf 1800 Personen mehr als verdoppelt.

Erste Erfolge bei der Prävention kann das Projekt "Hart am Limit in Hessen" vorweisen. Das Sozialministerium hatte 2011 als erstes Bundesland mit allen Kassen Verträge zur Finanzierung abgeschlossen.

Alle teilnehmenden Landkreise und kreisfreie Städte werden drei Jahre mit einer jährlichen Anschubfinanzierung von 7500 Euro gefördert. In Darmstadt werden die Betroffenen von Mitarbeitern der Caritas-Suchthilfe zu einem ersten Gespräch aufgesucht.

Das Projekt setzt darauf, dass kurz nach der Noteinweisung bei Koma-Trinkern und deren Eltern eine hohe Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Alkoholkonsum besteht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »