Ärzte Zeitung, 20.05.2012

Von der Leyen: Betreuungsgeld regelmäßig überprüfen

BERLIN (dpa). Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plädiert dafür, die Wirkung des auch in Union heftig umstrittenen Betreuungsgeldes regelmäßig überprüfen zu lassen.

"Die Frage ist, ob es Eltern gibt, die wegen des Betreuungsgelds auf einen Kitaplatz verzichten und auch keine anderen Spielmöglichkeiten für ihre ein- oder zweijährigen Kinder suchen", sagte von der Leyxen dem "Spiegel".

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sicherte der CSU derweil die Finanzierung des Betreuungsgeldes ab 2013 zu.

Wissenschaft und Wirtschaft rechnen mit einem weit größeren Bedarf an Krippenplätzen als die Bundesregierung, die von 130.000 fehlenden Kitaplätzen ausgeht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Suizidgefahr – Warnhinweis für die Pille

Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sind in Deutschland weit verbreitet. Auf mögliche Folgen für die Psyche sollen Anwenderinnen künftig verstärkt hingewiesen werden. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »