Ärzte Zeitung, 19.06.2012

400 Millionen Euro für Sprachförderung in Kitas

BERLIN (ras). In den vergangenen Monaten sind weitere 1000 Kindertageseinrichtungen zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" ausgebaut worden. Damit ist deren Gesamtzahl bundesweit auf 4000 Schwerpunkt-Kitas gewachsen.

Bis zum Jahr 2014 stellt der Bund für die "Offensive Frühe Chancen" rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den 1000 neuen Angeboten in den Kitas würde noch mehr Kindern der Zugang zu alltagsintegrierter Sprachförderung geöffnet, hofft das Bundesfamilienministerium.

Die "Offensive Frühe Chancen" richtet sich auch an Kindertageseinrichtungen, die Kinder unter drei Jahren betreuen. Besonders berücksichtigt werden Kitas, die überdurchschnittlich häufig von Kindern mit besonderem Sprachförderbedarf besucht werden.

Neben der sprachpädagogischen Arbeit mit den Kindern bildet die Qualifizierung und fachliche Begleitung des Kita-Teams einen weiteren Schwerpunkt.

Von den rund 400 Millionen Euro, die der Bund für die "Offensive Frühe Chancen" zur Verfügung stellt, erhält jede geförderte Einrichtung 25.000 Euro und jeder Einrichtungsverbund 50.000 Euro pro Jahr.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »