Ärzte Zeitung, 24.06.2012

Linke sorgen sich um Hebammen

BERLIN (eb). Die Bundestagsfraktion der Linken sieht eine finanziell katastrophale Situation für die Hebammen, die sich aufgrund steigender Haftpflichtprämien weiter verschärft.

In diesem Zusammenhang wirft die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Martina Bunge, der Bundesregierung Tatenlosigkeit vor: Die Hebammen hätten schon lange auf ihre brisante finanzielle Situation aufmerksam gemacht.

Viele könnten es sich nicht mehr leisten, freiberuflich Geburten zu begleiten. Dies sei schlecht für werdende Mütter, die keine Hebamme mehr finden könnten. Die Linke fordert eine Honoraraufstockung und einen Haftungsfonds.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »