Ärzte Zeitung, 11.09.2012

Apotheken

CSU will Notdienste der Apotheker erleichtern

BERLIN (sun). Die CSU plant, den Apothekern unter die Arme zu greifen.

Die Notdienste der Apotheker müssten auch in der Zukunft in der Fläche gesichert werden, sagte CSU-Politiker Johannes Singhammer in Berlin. Aus strukturpolitischen Gründen wolle die CSU die Notdienste daher fördern.

Wie dieses Ziel erreicht werden soll, sei jedoch noch nicht festgelegt, so Singhammer. Bislang seien Notdienste für Apotheken in der Fläche nicht so rentabel wie zum Beispiel in Ballungsgebieten.

Die Apotheker streiten derweil um höhere Honorare: Mehr als 2700 Apotheken in Baden-Württemberg sind am Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »