Ärzte Zeitung, 20.10.2012

Sachsen

Finanzspritze für künftige Hausärzte

DRESDEN (tt). In Sachsen können auch im kommenden Studienjahr Medizinstudenten eine finanzielle Unterstützung bekommen, wenn sie sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung vier Jahre als Hausarzt in einer Praxis einer medizinisch unterdurchschnittlich versorgten Region zu arbeiten.

Das teilte das sächsische Sozialministerium jetzt mit. Die Studienbeihilfe richtet sich an Studenten, die bereits das Physikum bestanden haben.

Gezahlt wird sie maximal vier Jahre an bis zu 50 Studenten, getragen wird das Programm gemeinsam von Krankenkassen, der KV und dem Freistaat Sachsen.

Im ersten und zweiten Jahr werden 300 Euro monatlich, im dritten 400 und im vierten Jahr 600 Euro gezahlt. Beitragsempfänger arbeiten außerdem jeden Monat für einen Tag in einer Hausarztpraxis mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »