Ärzte Zeitung, 20.10.2012

Sachsen

Finanzspritze für künftige Hausärzte

DRESDEN (tt). In Sachsen können auch im kommenden Studienjahr Medizinstudenten eine finanzielle Unterstützung bekommen, wenn sie sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung vier Jahre als Hausarzt in einer Praxis einer medizinisch unterdurchschnittlich versorgten Region zu arbeiten.

Das teilte das sächsische Sozialministerium jetzt mit. Die Studienbeihilfe richtet sich an Studenten, die bereits das Physikum bestanden haben.

Gezahlt wird sie maximal vier Jahre an bis zu 50 Studenten, getragen wird das Programm gemeinsam von Krankenkassen, der KV und dem Freistaat Sachsen.

Im ersten und zweiten Jahr werden 300 Euro monatlich, im dritten 400 und im vierten Jahr 600 Euro gezahlt. Beitragsempfänger arbeiten außerdem jeden Monat für einen Tag in einer Hausarztpraxis mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »