Ärzte Zeitung, 31.01.2013

Patientenschutz

Mehr Menschen suchen Rat bei Stiftung

KÖLN. Bei der Deutschen Stiftung Patientenschutz - früher Deutsche Hospiz Stiftung - haben im vergangenen Jahr 28 900 Personen Rat gesucht, 6,6 Prozent mehr als 2011. Hinzu kamen 2800 schriftliche Anfragen.

11.700 Beratungen drehten sich um die Patientenverfügung, das war ein Anstieg um fast 20 Prozent. "Vielen wurde erst im letzten Jahr klar, dass es einen Widerspruch zwischen ihrer Patientenverfügung und dem Willen zur Organspende gibt", sagt Vorstand Eugen Brysch.

In 2000 Fällen leistete die Stiftung spezielle Hilfe beim Thema Patientenrechte, etwa bei Auseinandersetzungen mit Krankenkassen oder Leistungserbringern. Diese Fälle sind nach Angaben der Stiftung sehr zeit- und personalintensiv. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

Nach dem knappen Abstimmungsergebnis pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Sonderparteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. Die KBV reagiert skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »