Ärzte Zeitung, 24.05.2013

Sachsen-Anhalt: Land will beide Unikliniken erhalten

NEU-ISENBURG. In Sachsen-Anhalt sollen die Unikliniken Halle und Magdeburg erhalten bleiben. Dafür hat sich Ministerpräsident Reiner Haselhoff (CDU) in einem Interview mit der "Magdeburger Volksstimme" ausgesprochen. Seit Wochen wird über die Schließung der Uniklinik Halle gestritten. Zwar seien beide Kliniken im laufenden Betrieb defizitär, und es gebe einen hohen Bedarf an Investitionen. "Dennoch können beide Standorte erhalten bleiben", so Haselhoff. Bedingung sei, dass die Unikliniken Kooperationen ausbauen. Dazu solle der neue Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) ein Strukturkonzept erarbeiten. Auch der Wissenschaftsrat wird im Juli eine Evaluation der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt vorlegen. Zuvor hatte sich die SPD-Fraktion in der großen Koalition für beide Standorte stark gemacht und damit dem SPD-Finanzminiser Jens Bullerjahn widersprochen. (bee)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »