Ärzte Zeitung, 10.03.2014

Frankfurt

Solidaritätsbekundung für freiberufliche Hebammen

FRANKFURT/MAIN. Mehrere Hundert Hebammen und Mütter haben in Frankfurt für die Zukunft freiberuflicher Geburtshelferinnen demonstriert.

Wegen explodierender Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung fehlten bereits jetzt Geburtshelferinnen, sagte die Initiatorin einer Online-Petition zur Rettung der freiberuflichen Hebammen, Bianca Kasting, am Samstag bei der Mahnwache an der Hauptwache, an der sich nach Polizeiangaben rund 600 Menschen beteiligten.

Hebammen fürchten um ihre beruflichen Existenz, weil sich ihre Haftpflichttarife in den vergangenen Jahren mehrfach erhöht haben.

In Deutschland arbeiten rund 21 000 Hebammen, etwa 60 Prozent davon freiberuflich. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »