Ärzte Zeitung online, 09.05.2014

GKV-Reform

Patientenberatung soll mehr Geld erhalten

Neun statt fünf Millionen Euro: Die unabhängige Patientenberatung soll nach dem Willen von Schwarz-Rot mehr Geld bekommen. Bezahlen sollen das die Kassen.

BERLIN. Wegen des Ansturms Rat suchender Versicherter will die große Koalition die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) deutlich stärken. Die Mittel der Krankenkassen für die UPD sollen von jährlich rund fünf auf neun Millionen Euro steigen.

Das sieht ein Änderungsantrag für die GKV-Finanzreform vor, der der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin vorlag. Damit ließen sich die Personalressourcen in den bestehenden 21 Beratungsstellen ausweiten, "um vor allem die telefonische Erreichbarkeit der UPD zu verbessern".

Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn (CDU) sagte: "Wenn wir das jetzt ins Gesetz einfügen, kann das noch für die neue Ausschreibung im laufenden Jahr umgesetzt werden." (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »