Ärzte Zeitung App, 21.10.2014

NRW

Kein Anspruch auf TV am Klinikbett

KÖLN. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium sieht keinen Handlungsbedarf, was einen kostenlosen Fernsehzugang in Krankenhäusern betrifft.

"Die Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums beinhaltet keinen Anspruch darauf, dass ausnahmslos in jeder, auch nur vorübergehenden, Lebenslage ein Zugang zu Medien zur Verfügung steht", teilte das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten Olaf Wegner (Piraten) hin mit.

Zudem sei die Ausstattung des Krankenzimmers mit einem Fernseher nicht Teil der im SGB V geregelten Krankenhausbehandlung. Wegner hatte auf die unterschiedliche Praxis der Kliniken bei der Versorgung mit Fernsehangeboten hingewiesen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »