Ärzte Zeitung, 12.06.2015

Berlin

Rettungsdienst ächzt und erhält mehr Material

BERLIN. Der Rettungsdienst in der Hauptstadt wird aufgestockt. Das hat der zuständige Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) angekündigt. Bis zum Jahresende will Henkel zehn Rettungswagen (RTW) der Hilfsorganisationen und drei Rettungswagen der Berufsfeuerwehr zusätzlich in Dienst stellen.

Die ersten vier RTW der Hilfsorganisationen sollen schon im Juli dazukommen. "Ein Zuwachs von zehn Prozent. Ein Wert, der positive Auswirkungen haben wird - und das bereits kurzfristig", so Henkel.

Damit reagiert Henkel auf den wachsenden Bedarf. Denn die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes sind 2014 weiter deutlich gestiegen.

Mehr als 333.000 Rettungsdiensteinsätze haben die Feuerwehr und die an der Notfallrettung beteiligten Hilfsorganisationen im vergangenen Jahr in Berlin geleistet. Das waren 9,4 Prozent oder 28.716 Einsätze mehr als 2013.

"Die wachsende Stadt und der demografische Wandel stellen die Feuerwehr vor große Herausforderungen, vor allem im Bereich der Notfallrettung", so Henkel.

Er verwies darauf, dass in den letzten beiden Doppelhaushalten des Landes knapp 100 zusätzliche Stellen in diesem Bereich geschaffen worden seien. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Laienreanimation wird wiederbelebt

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine bundesweite Kampagne gestartet, um mehr Laienhelfer zu gewinnen. mehr »

Kabinett beschließt eAU

Die Bundesregierung hat jetzt einstimmig das Bürokratieentlastungsgesetz auf den parlamentarischen Weg gebracht. Darin enthalten: die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »