Ärzte Zeitung, 02.12.2015

November-Wert

Arbeitslosen-Zahl sinkt auf Rekordtief

NÜRNBERG. Die Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf ein Rekordtief gesunken. Zuletzt waren 2,633 Millionen Menschen ohne Job - das ist der niedrigste November-Wert seit der Wiedervereinigung.

Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag mitteilte, waren dies 16.000 Erwerbslose weniger als im Oktober und 84.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei sechs Prozent.

 Behördenchef Frank-Jürgen Weise zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: "Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, Erwerbstätigkeit und Beschäftigung haben erneut kräftig zugenommen."

Der Arbeitsmarkt habe sich gut entwickelt.Auch saisonbereinigt sanken Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl ging um rund 13.000 auf 2,788 Millionenzurück.

Erwerbstätigkeit und die Anzahl der Menschen mit regulärem Job seien gleichzeitig weiter gewachsen. Laut Oktober-Daten stieg die Anzahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 27.000 auf 43,5 Millionen. Das waren 385.000 mehr als im Vorjahr.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legte von August auf September um 60.000 auf 31,35 Millionen zu. Das waren 688.000 mehr Menschen mit regulärer Beschäftigung als vor einem Jahr.Und die Unternehmen suchen weiter nach neuen Mitarbeitern: Die Zahl der offenen Stellen stieg im November im Vergleich zum Vorjahr um 96.000 auf 610.000.

Besonders gesucht waren laut BA - auch aufgrund des Weihnachtsgeschäfts - Arbeitskräfte im Verkauf sowie in Verkehr und Logistik.

Es folgten Berufe in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik und der Metallerzeugung, -bearbeitung und im Metallbau sowie in der Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik und in den Gesundheitswirtschaft. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »