Ärzte Zeitung, 09.12.2015

Regierungsbericht

639 Menschen starben 2014 bei Arbeitsunfällen

BERLIN. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Deutschland ist 2014 um 5,4 Prozent auf 639 gestiegen.

Allerdings ist es über mehrere Jahre betrachtet der drittniedrigste Wert nach 2013 mit 606 solcher Unfälle und 2009 mit 622 Fällen.

Das geht aus einem Regierungsbericht über "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014" hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag und über den die "Passauer Neue Presse" berichtete.

Die Zahl der getöteten Beschäftigten im Betrieb blieb mit 487 fast gleich. Dagegen gab es bei den tödlichen Arbeitsunfällen im Straßenverkehr einen Anstieg um fast 24 Prozent auf 152 Fälle.

Dabei handelt es sich um Unfälle während der Ausübung des Berufs. Unfälle auf dem Weg zur Arbeit - Wegeunfälle - endeten 332 mal tödlich.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Arbeitsunfälle ging 2014 um 0,3 Prozent auf 955.919 zurück.

Die Unfallhäufigkeit, die Zahl der meldepflichtigen Unfälle je 1000 Vollzeitbeschäftigte, sank im Vergleich zu 2013 von 23,9 auf 23,7 Prozent. Der Bericht wird am Mittwoch im Bundeskabinett beraten. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »