Ärzte Zeitung, 10.03.2016
 

Abtreibungen

Zahl weiter rückläufig

WIESBADEN. Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt weiter. Im vergangenen Jahr seien rund 99.200 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet worden und damit 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch.

Damit setze sich ein jahrelanger Trend fort - seit 2004 gehe die Zahl kontinuierlich zurück, erläuterte ein Sprecher. Den Höchststand hatte es 2001 mit rund 135 000 gemeldeten Abtreibungen gegeben.

Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die 2015 eine Schwangerschaft beenden ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre, rund 8 Prozent 40 Jahre und älter. Unter 18-Jährige hatten einen Anteil von 3 Prozent. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vom Sinn und Unsinn medikamentöser Arthrose-Therapien

Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage medikamentöser Therapien wurde nun präsentiert. mehr »

"Gelegenheits-Chirurgie ist nicht akzeptabel"

Die Risiken, direkt im Zusammenhang mit einer Op im Krankenhaus zu sterben, sind in Häusern mit geringen Fallzahlen höher als in spezialisierten Kliniken. mehr »

Diesen Effekt haben Walnüsse auf Lipide

Die Lipidsenkung durch den täglichen Verzehr von Walnüssen stellt sich offenbar unabhängig davon ein, ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fette oder auf beides verzichtet. mehr »