Ärzte Zeitung, 13.10.2016

Psychotherapie

Kritik an Honorarplus von 0,9 Prozent

BERLIN. Massiv unzufrieden äußern sich die Psychotherapeuten am Honorarabschluss von KBV und GKV-Spitzenverband für das Jahr 2017.

Mit dem vereinbarten Anstieg des Orientierungswertes von 0,9 Prozent werde die Einkommensschere zwischen Psychotherapeuten und somatisch tätigen Ärzten weiter auseinanderdriften, so die Vorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung Barbara Lubisch.

Anders als bei Ärzten seien keine weiteren Zuwachskomponenten vorgesehen.

Ohnehin lägen die Praxisüberschüsse der Psychotherapeuten mit 65.877 Euro (Durchschnitt 2013) am untersten Ende; Ärzte erzielten im Schnitt einen Überschuss von 145.415 Euro.

Während die Mediziner ihr Einkommen nach Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zwischen 2010 und 2013 um 4,4 Prozent verbesserten, seien die Praxisüberschüsse der Psychotherapeuten um 5,1 Prozent rückläufig gewesen. (HL)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn packt Großreform Notfallversorgung an

Gesundheitsminister Spahn stößt eine weitere Großreform an: Bis 2021 soll die Notfallversorgung neu aufgestellt sein. Dazu muss das Grundgesetz geändert werden. mehr »

Spahn will bessere Hilfsmittel-Versorgung

15:52 Uhr Ärger über Hilfsmittelausschreibungen der Kassen könnte bald Schnee von gestern sein. Ein Änderungsantrag zum TSVG beinhaltet offenbar ein Ausschreibungsverbot. mehr »

Marburger Bund fordert deutliche Arbeitsentlastung

14:27 Uhr Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund seinen Forderungskatalog vorgestellt. mehr »