Ärzte Zeitung, 02.03.2017

Neue Helmholtz-Institute

Krebs, Infektionen und Metabolismus im Forscherfokus

BERLIN. Die Helmholtz-Gemeinschaft gründet drei neue Institute für Gesundheitsforschung.

- Mit dem Helmholtz-Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON) in Mainz soll ein international führendes Zentrum auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie entstehen. Diese soll künftig eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Tumoren spielen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) geht dafür gemeinsam mit der Johannes-Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin Mainz eine strategische Partnerschaft ein. Die bereits existierende gemeinnützige TRON GmbH wird hierzu zu einem Helmholtz-Institut ausgebaut.

- Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) wird von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ins Leben gerufen. Das HIRI mit Sitz in Würzburg soll zu einem besseren Verständnis von Infektionen beitragen und Fortschritte in der Infektions- Bekämpfung ermöglichen.

- Das Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG) wird gemeinsam vom Helmholtz Zentrum München (HMGU) und der Universität Leipzig aufgebaut. Es widmet sich bisher ungelösten Fragen des Zusammenspiels von Übergewicht, Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen. (aze)

Hier sind die 18 Helmholtz-Zentren Deutscher Forschungseinrichtungen und ihre Helmholtz-Institute zu finden: http://tinyurl.com/jaju5y3

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Liposuktion und NIPT werden Kassenleistungen

Der GBA hat am Donnerstag in seiner Sitzung beschlossen, Liposuktion bei Lipödem des Stadiums 3 zulasten der Kassen zuzulassen. Gleiches gilt für die nichtinvasive Pränataldiagnostik – unter einer Vorraussetzung. mehr »

Erhöhte Gefahr durch Hantaviren

In Deutschland häufen sich Erkrankungen durch Hantaviren. Erstmals seit langem besteht sogar der Verdacht auf einen Todesfall. Das Robert Koch-Institut warnt. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »