Ärzte Zeitung online, 05.05.2017

Uniklinik Frankfurt

Intensivstation bleibt geschlossen

FRANKFURT / MAIN. Die Intensivstation der Frankfurter Uniklinik bleibt nach dem Fund eines multiresistenten Keims weiter geschlossen. Zwar habe man keine weiteren Erreger vom Typ Klebsiella pneumoniae 4-MRGN gefunden, teilte das Klinikum mit. Nach der Schließung sei der Kernbereich gereinigt wurden. Die betroffenen Abteilungen werden dennoch vorerst nicht wieder geöffnet. Als Grund wird das Ergebnis einer Überprüfung durch externe Experten genannt. Daran beteiligt war auch der Direktor der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, Professor Martin Exner. Der für immungeschwächte Menschen lebensgefährliche Keim war bei fünf Patienten nachgewiesen worden. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »