Ärzte Zeitung online, 30.06.2017

HIV-Tests

Ärzte sehen Chancen bei Heimgebrauch

BERLIN. HIV-Tests für den Heimgebrauch können aus Sicht der niedergelassenen HIV-Schwerpunktärzte ein "sinnvolles Mittel" sein, die Dunkelziffer der HIV-Infektionen durch ein niedrigschwelliges Angebot zu verringern.

Das betont die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä) in einer aktuellen Mitteilung.

Das Bundesgesundheitsministerium kündigte jüngst an, die Zulassung von HIV-Tests für den Hausgebrauch prüfen zu wollen (die "Ärzte Zeitung" berichtete). Die Medizinprodukte-Abgabeverordnung müsste entsprechend geändert werden.

Die HIV-Schwerpunktärzte erinnern nun daran, dass neben dem entsprechenden gesetzlichen Rahmen eine qualifizierte Beratung der Abgabestellen gewährleistet sein müsse. "Der Anwender muss eine verständliche Information und Einordnung erhalten", heißt es.

Die Kosten seien – analog etwa zu Schwangerschaftstests – durch die Anwender zu tragen. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »