Ärzte Zeitung online, 30.08.2017
 

Kinder- und Jugendbericht

Nicht jeder darf in Deutschland jung sein

BERLIN. Nicht allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird in dieser Gesellschaft Jugend gleichermaßen ermöglicht – das ist das Fazit des diesjährigen Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung zur Verteilung von Chancen unter jungen Bundesbürgern, der vor kurzem vorgestellt wurde.

Im Bericht heißt es, die Möglichkeiten zu "Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung" seien ungleich verteilt. Ursächlich dafür seien insbesondere regionale Strukturen, ein unterschiedlicher Zugang zu Ressourcen sowie institutionelle Ausschließungsprozesse.

So bestehen zum Beispiel für Kinder von Eltern mit niedrigen eigenen Qualifikationen bis heute deutlich geringere Chancen des Erwerbs höherer Schul- und Berufsabschlüsse. (mmr)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »