Ärzte Zeitung online, 09.10.2017

Uni Leipzig

Pharmazeuten wechseln an Medizinfakultät

LEIPZIG. Der Studiengang Pharmazie an der Universität Leipzig ist entgegen ursprünglicher Kürzungspläne gerettet. Wie die Hochschule mitteilte, stehen von diesem Semester an 48 Studienplätze zur Verfügung. Der Studiengang wechselt an die Medizinische Fakultät und soll stärker patientenorientiert ausgerichtet werden.

2011 sollte der Studiengang eingestellt werden, da an der Universität Stellen abgebaut werden sollten. Bis auf weiteres soll der Studiengang auf der Approbationsordnung für Apotheker beruhen und künftig um inhaltlich neue Akzente erweitert werden.

In einer Übungsapotheke, Lehrambulanzen, auf Stationsvisiten und in Kommunikationsseminaren sollen die Pharmazeuten auf ihre Zusammenarbeit mit dem Arzt im Medikationsmanagement vorbereitet werden.

Bisher war der Studiengang an der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie angesiedelt, die nach dem Weggang der Pharmazie nun Fakultät für Lebenswissenschaften heißt. (sve)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »