Ärzte Zeitung, 12.03.2018

Thema Armut

Spahns Äußerung in der Kritik

BERLIN. Am Mittwoch soll er das Amt des Bundesgesundheitsministers übernehmen. Am Wochenende sorgte Jens Spahn mit Äußerungen zu Hartz IV nicht nur in der GroKo für Irritation.

Auch ohne die Tafel müsse hierzulande niemand hungern. Die Antwort erhielt er prompt auf "Twitter". Nutzer bezeichneten den CDU-Politiker als kaltherzig.

Zu konkreten Plänen in der Gesundheitspolitik hält sich Spahn noch zurück. (vdb)

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[14.03.2018, 09:26:02]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Meine Antworten zur Äußerung von Jens Spahn auf Twitter!
Thomas G. Schaetzler @ThomasGSchtzler Antwort an @BILD
"Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut" (J.Spahn) bedeutet Hybris, Arroganz, Abgehobenheit, Haarspalterei: Keine ministrable Antwort auf Krankheiten, Behinderungen, Nöte, Verzweiflung, Armut, Mangelernährung!

Thomas G. Schaetzler @ThomasGSchtzler Antwort an @zeitonline
Dann zeugt der Spruch des "Gesundheitsministers in spe" von ziemlich unerträglicher, diskriminierender Hybris, Arroganz, Abgehobenheit, Haarspalterei! Ist das etwa eine ministrable Antwort auf Krankheiten, Behinderungen, Nöte, Verzweiflung, Armut, Mangelernährung?

Ein angehendes Kabinettsmitglied und designierter Bundesgesundheitsminister hat wohl vergessen, dass von Hartz IV lebende Menschen und insbesondere Alleinerziehende mit Kindern auf die „Tafeln“ angewiesen sind, um z.B. ihrer wesentlich höheren Krankheitslast entgehen zu können!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Mauterndorf/A)
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