Ärzte Zeitung online, 15.03.2018

Wirtschaft

2017 Rekordtief erreicht bei Unternehmensinsolvenzen

WIESBADEN. Im Gesundheits- und Sozialwesen wurden im vergangenen Jahr 370 Insolvenzverfahren eröffnet und 74 mangels Masse abgewiesen. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Im Jahr 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte demnach insgesamt 20.093 Unternehmensinsolvenzen – 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 gesunken. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für 2017 auf rund 29,7 Milliarden Euro (2016: rund 27,4 Milliarden Euro). (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Mikroben – Heimliche Heiler

Jede zweite Zelle in und auf uns gehört einer Mikrobe. Durch die erfolgreiche Behandlung mit fäkalen Mikrobiota, etwa bei Autismus, hat die Mikrobiomforschung an Fahrt gewonnen. mehr »

Junge Besucher waren "Verjüngerungskur für DGIM"

Die "Ärzte Zeitung" hat den letzten DGIM-Kongresstag mit der Kamera begleitet. Tagungspräsident Sieber hat uns dabei Rede und Antwort gestanden - und erzählt, was ihn in den Tagen begeistert hat. mehr »

628 Kliniken soll Geld gestrichen werden

Hunderte Krankenhäuser sollen nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses keinen Zuschlag mehr für die Notfallversorgung erhalten. mehr »