Ärzte Zeitung, 28.08.2009

Wie wichtig sind rezeptfreie Arzneimittel?

Befragung der "Ärzte Zeitung" am 2. September

NEU-ISENBURG (eb). Obwohl seit fünf Jahren weitgehend nicht mehr Kassenleistung, sind rezeptfreie Arzneimittel nach wie vor auf der Agenda der Politik.

Anfang Juli hat das Land Rheinland-Pfalz im Bundesrat einen Gesetzentwurf eingebracht, durch den behinderte und pflegebedürftige Menschen in Einrichtungen entlastet werden sollen. Auch sie müssen von ihrem Taschengeld die Kosten für OTC-Arzneien zahlen. Bundesweit sollen bis zu 450 000 Menschen davon betroffen sein. Das soll die geplante Gesetzesänderung ändern, die im Gesundheitsausschuss der Länderkammer beraten werden soll.

Insgesamt haben Patienten in den vergangenen Monaten seltener zu rezeptfreien Arzneien gegriffen. Nach der Erkältungs- und Grippewelle zu Jahresbeginn ist der Absatz dieser Präparate im zweiten Quartal um 3,8 Prozent gesunken, meldet der Marktforscher Nielsen.

Am 2. September möchte die "Ärzte Zeitung" ihre Leser über die Haltung zu rezeptfreien Arzneien befragen. An diesem Tag wird der Zeitung ein Fragebogen beiliegen. Im Fokus: die arztgestützte Selbstmedikation.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7711)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

Erste Kassen senken Zusatzbeitrag deutlich

Die gute Konjunktur und hohe Reserven machen sinkende Zusatzbeiträge möglich – aber nicht bei jeder Krankenkasse. mehr »