Ärzte Zeitung, 23.11.2009

Wirkstoffe - kritisch kommentiert

DÜSSELDORF (eb). Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat anlässlich der Medica in Düsseldorf das Standardwerk "Arzneiverordnungen" in 22. Auflage vorgestellt. Die medizinisch-klinischen und wirkstoffbezogenen Informationen sollen Ärzten bei Therapieentscheidungen helfen. Die Kommission kommentiert alle etwa 2500 in Deutschland zugelassenen Wirkstoffe.

Dabei werden Wirkungsmechanismus, (Kontra-)Indikation, Wechselwirkungen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Dosierung erläutert. Erstmals enthält das 1500-Seiten-Werk eine Liste von 153 Wirkstoffen, die als "primäre Arzneimitteltherapie" für die hausärztliche Praxis vorgeschlagen werden. "Mit dieser Shortlist ist eine moderne hausärztliche Versorgung für die meisten typischen Praxis-Fälle möglich -  und zwar im Hinblick auf Therapieerfolg ebenso wie im Hinblick auf die Kosten", sagte Kommissionsmitglied Professor Wilhelm Niebling.

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (Hrsg.): Arzneiverordnungen. 22. Auflage. Medizinische Medien Informations GmbH, 2009.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7254)
Organisationen
AkdÄ (182)
Informations (8)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »