Ärzte Zeitung, 26.02.2010

NAV-Chef warnt vor einer Kapitulation

BERLIN (HL). Vertragsärzte sollen sich nicht ihre Therapiefreiheit bei Arzneiverordnungen nehmen lassen, fordert der NAV-Virchowbund. "Das von der KBV vorgestellte Konzept ... ist ein schlechter Tausch. Es nimmt Ärzten die Möglichkeit, konkrete Präparate zu verordnen.

Das wird strikt von uns abgelehnt", erklärte gestern NAV-Chef Dr. Klaus Bittmann. Ärzte seien nicht bereit, aus Frust zu kapitulieren. Weder Kassen noch Apotheker könnten die Verantwortung übernehmen. Bittmann spricht sich dafür aus, Arzneihersteller vertraglich stärker in die Verantwortung zu nehmen.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7572)
Organisationen
KBV (7129)
Personen
Klaus Bittmann (287)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »