Ärzte Zeitung, 14.04.2010

Zahl der Apotheken in Hessen nimmt geringfügig ab

OFFENBACH (ine). Die Zahl der hessischen Apotheken ist im Jahr 2009 gesunken. Sie betrug zum Ende des Jahres 1621 und damit 11 weniger als 2008. Der Hessische Apothekerverband (HAV) in Offenbach sieht einen Grund für den Rückgang der Apothekenzahl in einem intensiven Wettbewerb zwischen den Apotheken. So wurde im Jahr 2004 die Preisbildung für Arzneimittel der Selbstmedikation freigegeben.

Seit 2007 sorgen die Rabattverträge, die von den Krankenkassen abgeschlossen werden, für einen erhöhten Personal- und Sachaufwand in den Apotheken. Ein weiterer Grund für den Rückgang könnte nach Angaben des HAV auch der Mangel an Ärzten - vor allem auf dem Land - sein. Dies könne dazu führen, dass die Landbevölkerung in Zukunft nicht nur eine Unterversorgung im medizinischen Bereich, sondern auch bei der Versorgung mit Arzneimitteln befürchten müssen, heißt es in der Mitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Suizidgefahr – Warnhinweis für die Pille

Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sind in Deutschland weit verbreitet. Auf mögliche Folgen für die Psyche sollen Anwenderinnen künftig verstärkt hingewiesen werden. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »