Ärzte Zeitung, 29.07.2010

Kassenanteil ist bei Homöopathika gering

WALDEMS-ESCH (fst). Entgegen der Debatte in den vergangenen Wochen sind homöopathische Arzneimittel in der Regel nicht erstattungsfähig zu Lasten der GKV. Darauf weist das Marktforschungsunternehmen Insight Health hin. Danach haben die Kassen von den 48,5 Millionen im Jahr 2009 verkauften Packungen für 2,5 Millionen Packungen gezahlt. Dagegen wurden 38,1 Millionen Packungen ohne Rezept in der Apotheke verkauft. Die PKV zahlte für 7,8 Millionen Packungen. Berechnet zu Herstellerabgabepreisen belief sich 2009 der Umsatz mit den Präparaten auf 229,1 Millionen Euro. 10,9 Millionen Euro (4,7 Prozent) gingen auf das Konto der GKV.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »