Ärzte Zeitung, 17.08.2010

AOK schließt neue Rabattverträge zu Insulinanaloga

BERLIN (hom). Die AOK hat weitere Rabattverträge für langwirksame Insulinanaloga abgeschlossen. Dadurch blieben die Insulinanaloga auch für die bei der Kasse versicherten Patienten verordnungsfähig, für die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) keine Ausnahmeregelungen getroffen habe, teilte der AOK-Bundesverband in Berlin mit.

Nach einem Beschluss des GBA vom März 2010 ist es gesetzlich Krankenversicherten nur noch im Rahmen von Rabattverträgen möglich, kurzwirksame Insulinanaloga zu Lasten ihrer Kasse zu erhalten. Mehrere gesetzliche Kassen - darunter AOK, Barmer GEK und DAK - haben deshalb inzwischen Rahmenverträge mit Pharmaunternehmen geschlossen, mit denen der Preisunterschied zu den im Einkauf günstigeren Humaninsulinen kompensiert werden kann.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »