Ärzte Zeitung online, 14.10.2010

EMA gibt sich neue Richtlinie zum Umgang mit Interessenkonflikten

LONDON (eb). Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will künftig genauer auf Interessenkonflikte ihrer Mitarbeiter und Gutachter schauen. Eine neue Richtlinie dazu hat der Verwaltungsrat vergangene Woche beschlossen. In diesen Tagen soll sie publiziert werden.

Mit den neuen Richtlinien soll ein "effizienterer, robusterer und transparenterer" Umgang dem möglichen Interessenkonflikten eingeführt werden, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Künftig soll so sichergestellt werden, dass mögliche Interessenkonflikte von Mitgliedern der wissenschaftlichen Gremien und externen Gutachter sich nicht auf die Arbeit der EMA auswirken. Konflikte könnten etwa entstehen, wenn die Beteiligten zusätzlich für die pharmazeutische Industrie arbeiten.

Die neuen Regeln sollen sich über alle Bereiche erstrecken, die mit der Zulassung und Pharmakovigilanz von Mensch- und Tierarzneien betraut sind.

Die neue Richtlinie geht laut EMA auf die Erfahrungen der letzten Jahre zurück. Ein erstes Regelwerk dazu hatte sich die Behörde im Jahr 2004 gegeben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Brustkrebspatientinnen profitieren von fettarmer Kost

Frauen, die sich fettarm ernähren, leben im Falle einer Brustkrebserkrankung offenbar länger als Patientinnen unter fettreicher Kost. mehr »

Deutschland will den fünften WM-Titel

Ein Sieg gegen den Weltmeister – davon träumen alle WM-Teams. Doch die deutsche Elf ist gerüstet. mehr »

Nach dem Orgasmus bewusstlos geworden

Eine junge Frau verliert mehrfach nach dem Sex das Bewusstsein. Die Ärzte rätseln zunächst, finden dann aber die Erklärung in den Genen. mehr »