Ärzte Zeitung, 11.01.2011

Gutachter: Rationierung in der Onkologie erwägen!

BERLIN (fst). Fünf Experten haben gestern dem Bundesgesundheitsministerium ein Gutachten zur "Sicherstellung einer effizienten Arzneimittelversorgung in der Onkologie" übergeben.

Angesichts der hohen Jahresbehandlungskosten neuer Onkologika sei es "eine Frage der sozialen Verantwortung einer GKV", die Versorgung finanzierbar zu halten, schreiben die Professoren Klaus Höffken, Wolf-Dieter Ludwig, Matthias Schrappe, Lothar Weißbach und Eberhard Wille.

Die Experten empfehlen, über Kriterien einer expliziten Rationierung "nachzudenken", um Ärzte vom Zwang zu einer stillen Rationierung zu entlasten.

Das Gutachten zum Download "Sicherstellung einer effizienten Arzneimittelversorgung in der Onkologie" (PDF-Datei, 771 KByte)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »